AUSGEWÄHLTE PRESSESTIMMEN
Guter Service ist (k)ein Geheimnis
Eklat! Nobel-Hotel wirft Tester raus
...“Höfliche Beschwerden, die als konstruktive Kritik dienen sollten, brachten das Fass wohl zum Überlaufen“. Hoteldirektor Tamm rief Lecost auf seinem Zimmer an, drohte mit der Polizei...Zwei Polizeibeamte nahmen sich der Streithähne an, Lecost verließ ohne zu zahlen das „Nobel-Hotel“. Sein vernichtendes Urteil: „Nicht mal der Ansatz eines Servicegedankens war zu spüren"....Bild wollte eine Stellungnahme von der Hotel-Leitung: „Kein Kommentar.“
(Bild Zeitung)

Schwer beleidigt! Steigenberger bringt Hotel-Kritiker vor Gericht
Das Frühstücksbuffet eine Katastrophe. Der Service auch. Die Damen an der Rezeption unfreundlich und arrogant. Und das alles in noblen Steigenberger Hotels. Sagt jedenfalls der umstrittene Tester Olaf Trebing-Lecost.... Bei einem Event habe der angesehene Steigenberger-Boss Schattmeier dem Bruchköbeler gar gedroht: „ Wir werden Mittel und Wege finden, gegen gewisse Personen vorzugehen........
(Bild Zeitung. 17.05.2001)

Katharina die Große, Mercure, Steigenberger
...Eine Orientierungshilfe kann das Buch durchaus sein. Vor allem aber lesen sich die in blumigen, zuweilen in herrlich überkandidelter Sprache formulierten Beurteilungen sehr vergnüglich - ganz besonders die gallig-sarkastischen Verrisse....
(Frankfurter Rundschau 27.03.2001)

Deutliche Worte hallen durch  „Servicewüste“
...Trebing-Lecost pflegt in seinem Buch das deutliche Wort, knickt in seinen Bewertungen auch vor vermeintlichen „Säulenheiligen“ der Hotellerie nicht ein.
...Auch wenn es Ärger geben könnte - das 167 Seiten starke Buch macht Spaß, ist höchst amüsant zu lesen. Vor allem, wenn man „nur“ Hotelkunde ist.
(NWZ, 24.02.2001)

Geheimnis: Casanovas Nachfahrin schwärmt für guten Service
Ein Hoteldirektor sei verpflichtet für das Wohl seines Gastes zu sorgen und seine Aufgabe sei es, auch mit Querulanten fertig zu werden, sagt die Nachfahrin von Giacomo Casanova. Deshalb dürfe ein Tester nicht nicht handzahm, freundlich und liebenswürdig sein, sondern müße Ansprüche stellen wie der schlimmste Gast, weil sich guter Service erst dann richtig messen lasse......
(Frankfurter Nachrichten)

Casanova wäre über diesen Service-Führer froh gewesen
Trebing-Lecosts Bewertungen sind kurz aber deutlich. Wer den Ansprüchen nicht genügen konnte, der bekommt das nun mit markigen Formulierungen vorgehalten. Dabei geht es dem Autoren nicht darum, die Getesteten „schlecht zu schreiben“ ;er will ihnen stattdessen aufzeigen, wo Verbesserungen angezeigt wäre.
(Hunte Report, 25.02.2001)
 

Kritisierte Hotels üben Kritik
Hotel- und Restaurantführer pflegt für einige ein zu offenes Wort
Am vergangen Freitag erhielt Olaf Trebing-Lecost Post. Keine angenehme, aber irgendwie vorhersehbar: Eine große Hotelkette kündigt darin rechtliche Schritte gegen den 33-jährigen Autor an. ....
Ich will ja nicht für die Hoteldirektoren schreiben, sondern für den Kunden. Und von denen habe ich nur Beifall erhalten. ....
(NWZ, 30.04.2001)

Autor soll nicht in die Suppe spucken
... Die Hotelkette verlangt die Streichung zahlreicher Passagen, weil sie unwahr, unzulänglich recherchiert oder parteiisch seien. Außerdem soll er die weitere Verbreitung stoppen. Diese Reaktion spreche nicht für Steigenberger und sei der Versuch, einen kritischen Journalisten mundtot zu machen.....
(NWZ)

Hotelkette geht in die Offensive
Im Zweifelsfall geht es bis zum BGH
Es sollte ein Hotel-, Restaurant- und Dienstleistungesführer für den Kunden werden, den Olaf Trebing-Lecost Anfang des Jahres veröffentlichte. Entsprechend deutlichDie Steigenberger Hotelkette fühlt sich durch Trebing-Lecosts Veröffentlichung schwer diskriminiert. Deshalb wurde nun eine internationale Rechtsanwaltskanzlei damit betreut, den Tester in „die Schranken“ zu verweisen.......
Nun hat das Buch also ein juristisches Nachspiel. Und das findet vor Gericht statt, davon ist Trebing-Lecost überzeugt. Steigenberger hat das Geld und die Macht, einen Prozeß anzustrengen. Also wird es gemacht, selbst wenn er verloren geht. "Wenn es nötig werden sollte, werde ich jedenfalls bis zum Bundesgerichtshof gehen!"
(HR, 13.05.2001)

Steigenberger Kanonen gegen Oldenburger Spatz wirkungslos
Der streitbare Restaurantkritiker hatte sich in seinem Buch „ Guter Service ist (k)ein Geheimnis? ! " die Hotelkette Steigenberger zum Feind gemacht......Doch der Hund, der bellte, vergaß zu beißen!....Daß der Konflikt nun mehr oder minder im Sande verlaufen ist, überrascht Trebing-Lecost allerdings wenig. „Natürlich war ich anfangs erschreckt, als ich Post von den Steigenberger-Anwälten bekam. Aber dort hat man offensichtlich nicht damit gerechnet, daß auch ich eine internationale Kanzlei beauftragen würde. Man wollte mit Kanonen auf Spatzen schießen. Die einstweilige Verfügung ist kein Thema mehr. Wollte Steigenberger das Buch tatsächlich verbieten oder zumindest die betreffenden Passagen schwärzen lassen, bliebe nur noch der Weg über das reguläre Verfahren......Und so scheint es, als habe Olaf Trebing-Lecost mehr als einen Teilsieg errungen: einen Sieg!
(HR, 22.07.2001)

Wo bleibt der Service?
Oldenburger testet Hotels und Restaurants
Guter Service ist (k)ein Geheimnis?! heißt das auf Hochglanzpapier gedruckte, mit einladenden Bildern illustrierte Buch, das in launigen bisweilen ironisch-bissigen Worten das Beurteilungspendel zwischen Serviceoase und Servicewüste schwanken lässt. Erfreulich, mit wie wenig Opportunismus der Autor seine –natürlich- subjektive Sichtweise zum Besten gibt. Und damit sicher bei etlichen Hotel- und Restaurantbesitzer Zähneknirschen verursacht haben mag. Wohltuend auch, dass traditionsreiche „gute Adressen“ die nicht selten im eigenen elitären Dünkel zu schmoren scheinen, bei Trebing-Lecost gnadenlos auflaufen. Eine Respektlosigkeit, die erfrischend daherkommt........
(Oldenburger Sonntagszeitung, 04.03.2001)
 

Autor bläst zur Gegenoffensive
„Steigenberger hat mir unter anderem vorgeworfen, dass ich bei meinen Tests keine nachvollziehbaren Kriterien anlegen würde. Aber ich arbeite mit einem ganz genauen Quality Check. Und den werde ich nun in einem neuen Buch offenlegen“ erzählt Trebing-Lecost. „Steigenberger Hotels: Struktur schlägt Service“ soll das neue Werk heißen. Und schon der Titel macht klar, dass sich der Autor dieses Mal ausschließlich auf die besagte Hotelkette konzentriert. ....Als der Konzern das erste Mal massiv gegen ihn mobil machte, habe die ganze Branche über Steigenberger gelacht. „Das ist einfach ein unproffesionelles Verhalten gewesen. Es ist normal das getestete Häuser mit der Kritik nicht immer einverstanden sind. Entweder man nimmt das hin und versucht sich zu verbessern, oder man ignoriert es ganz einfach.......
(HR)