Unzählige Preise hat Klaus Kobjoll erhalten, seitdem er 1984, also vor etwas mehr als vier Jahrzehnten, gemeinsam mit seiner Frau Renate einen verfallenen historischen Bauernhof übernommen, erweitert und zu einem kleinen Hoteldorf entwickelt hatte. Mit der Ausgabe 2024 zeichnete ihn der Trebing-Lecost Verlag für sein Lebenswerk zum Hotelmanager des Jahres aus. Die Übergabe fand am heutigen Nachmittag im Schindlerhof in Nürnberg in Anwesenheit zahlreicher Vertreter aus Politik und Wirtschaft statt. Dr. Nasser Ahmed überbrachte Grüße der Stadt Nürnberg im Auftrag des Oberbürgermeisters Marcus König. Die Laudatio auf Klaus Kobjoll hielten Tobias Gotthardt, Staatssekretär im Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie, sowie Verleger Olaf Trebing-Lecost. Es sei ihm eine große Ehre, die Laudatio auf den Hotelmanager des Jahres 2024, Klaus Kobjoll, zu halten, so Gotthardt.

Dr. Nasser Ahmed (stellv. Generalsekretär SPD Bayern), Olaf Trebing-Lecost, Klaus Kobjoll,Tobias Gotthardt, (Staatssekretär im Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft), Thomas Pirner (MdL, Bayerischen Landtag)
Er bedankte sich zunächst bei Verleger Olaf Trebing-Lecost für sein Engagement für die Branche: „Sie haben mit Ihrem Hotel Guide einen offenen und ehrlichen Bewertungskatalog geschaffen, den Hoteliers sowie Gäste gleichermaßen schätzen.“ In seiner Laudatio auf Klaus Kobjoll hob der Staatssekretär hervor: „Es sind Unternehmerpersönlichkeiten wie Sie, die den Tourismus- und Wirtschaftsstandort Bayern stärken und ihn so erfolgreich machen und hochhalten.“ Man spüre die Herzlichkeit und Gastfreundschaft, aber auch, dass der Schindlerhof ein Kraftort sei. Es hätten sich offensichtlich ganz viele Menschen darüber Gedanken gemacht, was man aus so einem Ort machen könne. Kobjoll erhalte daher die Auszeichnung Hotelmanager des Jahres zurecht, so Gotthardt.

Tobias Gotthardt, (Staatssekretär im Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft)
Verleger Olaf Trebing-Lecost hob in seiner Laudatio hervor, dass es ihm eine außerordentliche Freude und Ehre sei, mit Klaus Kobjoll einen ganz besonderen Menschen zu würdigen – einen Visionär, außergewöhnlichen Unternehmer und vor allem einen Kreateur einer ganz besonderen Gastgeberkultur.

Empfang: Nicole Kobjoll (rechts) mit Sohn Max im Gespräch mit Gästen
Mit seinem unermüdlichen Einsatz für Innovation und Exzellenz im Gastgewerbe habe Kobjoll unter anderem zahlreiche Vertreter der Hotelbranche inspiriert und mitunter nachhaltig geprägt, auch wenn die Konzernhotellerie hiervon auszuklammern sei. Denn dort sei aufgrund der meist zentralisierten Führung in aller Regel der Handlungs- und Entscheidungsspielraum der Hotelmanager deutlich eingeschränkter. Trotzdem habe Kobjoll auch dort hineingewirkt, nämlich durch seine unzähligen Seminare mit, jungen Führungskräften, sei es in seinen offenen Seminaren im Schindlerhof oder durch regelmäßige Impulsvorträge, die er für Unternehmen und Verbände der Hospitalitybranche gehalten habe. Trebing-Lecost betonte, er selbst kenne zahlreiche Konzerndirektoren, die Kobjolls Ansätze der modernen Unternehmens- und Mitarbeiterführung in ihre operativen Abläufe einfließen ließen. Er wünschte Kobjoll, dass er weiterhin neue Themen und Thesen werde aufstelle können, mit denen er auch in der Zukunft kleine Revolutionen in der Hotellerie bewirken könne.

Vorne: Olaf Trebing-Lecost, Tobias Gotthardt, (Staatssekretär im Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft), Thomas Pirner (MdL, Bayerischen Landtag), Dr. Nasser Ahmed (stellv. Generalsekretär SPD Bayern)
Auch Pfarrer André Hermany, ein Freund der Familie, sprach ein kurzes Grußwort. Er verwies darauf, Kobjoll als einen Menschen kennengelernt zu haben, der niemals arrogant, selbstherrlich, lehrmeisterhaft oder überheblich sei. Mit seiner Fantasiebegabung sowie seinen Ideen und Visionen habe er es weit gebracht, mitunter auch das Unmögliche zu versuchen – manches Mal auch mit großer Risikobereitschaft. Hermany hatte im Schindlerhof zu Studentenzeiten gejobbt und ist seitdem mit der Familie Kobjoll eng verbunden. Im Anschluss erteilte er allen Anwesenden seinen Segen und erinnerte damit daran, dass bei allem alltäglichen Bemühen der Blick immer auch über das weltliche Streben und Wirtschaften hinausreichen solle.

Renate Kobjoll im Gespräch mit Gästen
AKobjoll nahm sichtlich gerührt die Auszeichnung aus den Händen von Staatssekretär Tobias Gotthardt und Verlagschef Olaf Trebing-Lecost entgegen und versicherte, dass diese einen würdigen Platz in seiner „Hall of Fame“ bekomme. Kobjoll dankte für die Auszeichnung für das „vorläufige Lebenswerk“ und gab den Gästen dann prompt noch einen Einblick in die Zukunftsplanung des Schindlerhofs im Hinblick auf den Tagungsbereich.
Klaus Kobjoll und Nicole Kobjoll
Am Schluss gab es für den Ausnahmehotelier Standing Ovations. Beim anschließenden Get together wurden Champagner sowie herzhafte und süße Amuse-Gueules aus dem Restaurant unvergESSlich gereicht.
Verlagschef Trebing-Lecost
Unter den zahlreichen Gästen waren unter anderem:
Tobias Gotthardt, (Staatssekretär im Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie), Dr. Nasser Ahmed (stellv. Generalsekretär SPD Bayern), Nadine Hartmann (Bayerisches Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie), Thomas Pirner (MdL, Bayerischer Landtag), Ilse Dölle (Bürgermeisterin Eckental), Wolf Maser (FDP Nürnberg), Dr. Franz Ehrnsperger (Neumarkter Lammsbräu), Prof. Dr. Arnold Weissman, Dr. André Moll & Saousen Khayati (Ludwig Erhard Preis), Prof. Jürgen Kleiber-Wurm, Romeo Kleiber-Wurm, Bernd Pillenstein (Unternehmer), Dr. Klaus Eber (VR Bank), Rainer Megerle (Unternehmer), Michael Bleier (Sparkasse), Pfarrer André Hermany (Dekan Fürth), Renate & Nicole Kobjoll, Dr. Marcel Setzer (HUMANSTARSapp).
Fotos: Sebastian Krappe
(25.03.2025)